Von der Religion über die Nation ins 21. Jahrhundert

Unlängst habe ich einen sehr interessanten Artikel zum Thema Säkularisierung gelesen, dessen Inhalt ich hier in groben Zügen wiedergeben möchte:

Im frühen Mittelalter schien eine Trennung von Staat und Religion (bzw. Kirche) undenkbar. Der römisch-deutsche Kaiser war vom Papst gekrönt; als weltlicher Herrscher bezog er seine letztliche Legitimität nur durch die Rückbindung an die Religion.

Durch den Investiturstreit im 12. Jahrhundert kam erstmalig überhaupt der Gedanke einer Trennung von weltlicher und geistlicher Herrschaftssphäre auf. Die Verzahnung beider Machtbereiche blieb aber auch die folgenden Jahrhunderten noch eng.
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